MUTTER – TAG voller Dankbarkeit

Eine Mama zu sein beinhaltet viele verschiedene Facetten. Inmitten des Alltags überwiegt so manches Mal das überwältigende Gefühl der vielen Anforderungen und Anstrengungen, die das Mama-Sein mit sich bringt. “Mama, hast du mein … gesehen?!” – «Mama, weisst du, vorhin als ich in der Pause war, da …” – “Mama, kannst du heute Nachmittag kurz für mich…?” – “Mama, ich brauche nur ganz kurz deine Hilfe bei…” – “Mama, wie war das bei dir als …?” So geht es an manchen Tagen in Endlosschleife.

Doch was uns oftmals so ermüdet, ist im letzten doch ein einziger grosser Grund zur Dankbarkeit! All diese Fragen und Antworten zu hören zeigt uns, wie sehr wir gebraucht werden. Was würden diese kleinen und grossen Wesen in unserem Zuhause ohne uns tun? Und was für eine Freude, dass wir dies so erleben dürfen – dass es jemanden gibt, der uns “MAMA” nennt! Ich kann mich sehr gut an die überwältigende Freude erinnern, als jedes meiner Kinder zum ersten Mal “MAMA” zu mir sagte… als aus einem gebrabbelten Silbenwirrwarr “mamamamamam” immer mehr ein bewusster Ausruf und das Wissen wurde – das hier ist meine Mama!

Mama-Sein, ein Geschenk von Gott


Auch du kennst mit Sicherheit Frauen, die sich genau dies wünschen, und die vielleicht auch traurig darüber sind, dass sie es nicht erleben, von einem eigenen Kind “Mama” genannt zu werden. Auch mit ihnen geht Gott seinen ganz eigenen, perfekten Weg. Auch für sie hat Er Gutes im Sinn und schenkt ihnen vielleicht auf ganz andere Weise die Verantwortung für Kinder, und dass sie ein liebendes Vorbild, eine Tante, Pflegemutter oder als Erzieherin, Babysitterin oder Lehrerin anderen Kindern wie eine Mutter sind.

Mama-Sein, ein Grund zur Dankbarkeit


Schätzen wir niemals gering, wie gross das Privileg und Geschenk ist, dass wir überhaupt eine Mama sein dürfen. Gott hat dieses Wunder geschehen lassen. Auch heute am Muttertag dürfen wir Ihm ganz bewusst dafür danken. Und wenn die Dankbarkeit im Alltag dafür manchmal auch etwas untergehen mag, so kann uns dieser Perspektivwechsel dabei helfen und uns daran erinnern:

Dankbar!

Früh wach? – lebendige Kinder!

Haus voller Unordnung? – Ein Dach über dem Kopf!

Der tägliche Einkauf? – Versorgung gesichert!

Berge von Wäsche? – Genug zum Anziehen

Stapel vom Abwasch? – Alle sind satt!

Jede Menge Lärm? – Menschen um mich her und keine Einsamkeit!

Erschöpft ins Bett? – Ein Tag voller Leben!

Eine Entscheidung für Dankbarkeit

Im Kolosserbrief gibt es einen wunderbaren Abschnitt darüber, wie wir ein Leben mit hingebungsvoller Liebe für andere und voller Dankbarkeit leben können. Denn Dankbarkeit ist mehr als ein Gefühl. Sie ist eine Entscheidung, die zu einem Lebensstil wird. Auch und gerade als Mamas müssen wir uns täglich daran erinnern und diese Entscheidung täglich wieder treffen:

Kolosser 3,15–17: Und der Friede Gottes regiere in euren Herzen; zu diesem seid ihr ja auch berufen in einem Leib; und seid dankbar! Lasst das Wort des Christus reichlich in euch wohnen in aller Weisheit; lehrt und ermahnt einander und singt mit Psalmen und Lobgesängen und geistlichen Liedern dem Herrn lieblich in eurem Herzen. Und was immer ihr tut in Wort oder Werk, das tut alles im Namen des Herrn Jesus und dankt Gott, dem Vater, durch ihn. 

Wenn uns Unruhe überkommt, dürfen wir Gott bitten, dass sein Friede unsere Herzen erfüllt (V. 15). Jeden Tag können wir uns für eine dankbare Herzenshaltung entscheiden (V. 15). Wir dürfen unsere Tage damit füllen, dass wir uns viel mit Gottes Wort beschäftigen (V. 16), unsere Kinder lehren (V. 16) und unser Herz dabei mit Lob erfüllt ist (V. 16). Was immer wir jeden Tag als Mama tun oder sagen, dürfen wir für Jesus tun und ihm dafür danken, dass er uns als würdig erachtet, dies für ihn zu tun.

Ein Tag, um Danke zu sagen

Der Muttertag liefert uns auch noch einen weiteren Grund zur Dankbarkeit. Jeder von uns hat mit Sicherheit eine Mama vor Augen, die genau diese Aufgaben tagein tagaus mit viel Liebe ausfüllt. Vielleicht denkst du an deine eigene Mama. Oder an eine Frau, die wie eine Mutter zu dir war und von der du viel lernen durftest. Du denkst vielleicht an deine Schwester, Schwägerin oder eine Freundin, die ihre Liebe und Fürsorge für ihre eigene Familie einsetzt. Vielleicht denkst du auch an eine liebe Freundin der Familie, die sich Zeit für die Kinder in ihrem Umfeld nimmt. Wer auch immer dir jetzt in den Sinn kommt – nimm dir einen kurzen Moment Zeit, um dieser Person für ihre Liebe und Fürsorge zu danken. Du kannst ihr diese Karte schicken oder einfach ein paar persönliche Zeilen senden.

Auch wir brauchen diese Erinnerung täglich! Also druck dir diese Karte ebenfalls aus und hänge sie an einen Ort, an dem sie dich jeden Tag daran erinnert.

Wir wünschen dir von Herzen einen MUTTERTAG voller Dankbarkeit!

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